Naturschutz und Nachhaltigkeit

»Behandelt die Erde gut. Sie wurde euch nicht von euren Eltern gegeben. Sie ist euch von euren Kindern geliehen.« (aus Kenia)

Uns als Wassersportlern liegt die Umwelt (insbesondere natürlich die am Wasser) sehr am Herzen. Daher versuchen wir, unsere Möglichkeiten so gut es geht auszuschöpfen und auf allen Ebenen einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Raum und Ressourcen zu leisten.

Auf höherer Ebene ist dies leider in einigen Bereichen noch etwas schwer. Zum Beispiel haben wir noch keine alternativen Materialien (für Bretter, Neoprenanzüge etc.) gefunden, die unseren Gebrauchsansprüchen entsprechen, und auch die Anreise zu unseren Camp-Destinationen lässt sich für viele Teilnehmende nur schwer anders als mit dem Flugzeug bewältigen.

Ein großer Meilenstein für uns ist jedoch, dass wir ab 2019 erstmals ein Schulungsformat anbieten, das die nachhaltige Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen fördern soll. In Kooperation mit der Regionalgruppe Lüneburg des Cradle to Cradle e.V., Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg und mit der sportmedizinischen und ernährungswissenschaftlichen Leitung der MedPrevio GmbH wurden verschiedene Inhalte zu den Themen „Umwelt- und Naturschutz“ und „Gesundheit“ ausgearbeitet. Diese sollen den Teilnehmenden von unseren kompetenten Trainern in sog. „Transformationsworkshops“ vermittelt und anschließend beim Paddeln in der Praxis erfahrbar gemacht werden. Mehr Informationen und Anmeldung hier.

Ein weiteres Projekt, das uns wichtig ist, ist die Befreiung der Gewässer von Müll und Verschmutzung. Wann immer unsere Trainer bei den Kursen Dinge entdecken, die definitiv nicht ins Wasser gehören, sammeln sie sie ein und entsorgen sie später an Land. Zumindest, so weit dies möglich ist (beispielsweise ist eine 120 x 80 cm große Palette etwas schwierig zu transportieren). Zwar mag dies wie ein Tropfen auf dem heißen Stein wirken, dennoch wurden so schon beachtliche Mengen an Müll aus unseren Gewässern entfernt. Außerdem hoffen wir so, unsere Kunden vielleicht ein bisschen zum Nachdenken anzuregen. Gerade Kinder sind oft so sehr von der Idee begeistert, dass sie freiwillig mitmachen beim Müllsammeln (sofern die Teile klein und ungefährlich sind), was uns immer besonders freut.

Generell

  • Ausrichtung des jährlichen Schülercups, um die Kooperation zwischen den Schulen und das sportliche Engagement der Schüler*innen zu stärken

  • Zusammenarbeit nur mit Unternehmen, die wir für ethisch vertretbar halten

Kurse

  • Transformationsworkshops

  • Müllsammeln während jedes Aufenthalts auf dem Wasser

  • Hinweis zum Schutz der Umwelt (Pflanzen, Tiere, Gewässerränder etc.) an die Kunden und Achtung der Natur als oberstes Gebot

Camps

  • Anreise

  • Mobilität vor Ort (hier haben wir schon öfter über ein E-Bike-Angebot diskutiert)

  • Ernährung (Nahrungsmittel sind zu großen Teilen bio und regional/saisonal eingekauft)

  • Umgang mit Müll (Müllvermeidung und Wiederverwertung an erster Stelle; Mülltrennung leider nicht immer möglich, da manche Länder wie Dänemark noch kein Mülltrennungssystem haben)

  • Haushaltsgüter (hier setzen wir auf etablierte Öko-Marken wie Frosch etc.)

Stationen

  • Es wird viel selbst gebaut, meist aus alten Materialien, die teilweise aus dem gesammelten „Müll“ der Gewässer stammen

  • Mülltrennung

  • Nutzung nachhaltiger Materialien (wären wünschenswert, aber leider momentan noch nicht in Aussicht)

  • Nachhaltige Trainerkleidung (ist in Arbeit)